Mitarbeiterfuehrung
In jeder Begegnung mit Mitarbeitern werden zusätzlich zu den Worten ununterbrochen nonverbale,
also körpersprachliche Signale gesendet. Selbst, wenn ein Kommunikationspartner in Schweigen versinkt,
hört die kommunikative Interaktion nicht auf, sondern setzt sich auf anderen als den Gehörspuren fort.
Einige Beispiele hierfür:
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Das Blickverhalten hat eine deutliche soziale Funktion. Vertrauen oder Stress, Interesse oder
Nichtbeachtung werden hierdurch vermittelt, Informationen erreichen das Gegenüber oder verlieren
sich, je nach Art des Blickverhaltens.
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Im Nähe-Distanz-Verhalten, dem räumlichen Abstand zwischen zwei Menschen, spiegeln sich die
Beziehungen zueinander und die Qualität der Begegnung wider. Besonders in hierarchischen Beziehungen
besteht die Neigung, die persönlichen Grenzen des Untergebenen zu übergehen. Werden diese gewahrt,
reduzieren sich die Stressreaktionen, und der Mitarbeiter bleibt leistungsfähig.
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Ein Wechsel der Körperhaltung strukturiert die Kommunikation. Interesse, Zustimmung, Ablehnung, Eile
und noch vieles mehr werden hierdurch signalisiert. Im Sozialisationsprozess wurde gelernt, das
"Gesicht zu wahren", dem Körper dagegen wird weniger Aufmerksamkeit geschenkt. Eine Möglichkeit, guten
Kontakt herzustellen, liegt darin, die Körperhaltung eines anderen zu übernehmen, dies hat zur Folge,
von diesem positiver beurteilt zu werden.
Wenn Sie Ihre Ziele mit Ihrem nonverbalen Verhalten verbinden und lernen, Widersprüche in Ihrem Führungsstil
zu vermeiden, dann gewinnen Sie an Eindeutigkeit und können Ihren Mitarbeitern gute Orientierung vermitteln.
Im Training in Kommunikation ohne Worte analysieren Sie Ihren eigenen Führungsstil, identifizieren Ihren
Handlungsbedarf und lernen, nonverbale Kommunikation stimmig anzuwenden, um die Führungsaufgaben in der
Praxis erfolgreich wahrzunehmen.
Sie lernen Ihr Führungsverhalten situativ an die gestellten Anforderungen und die handelnden Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter anzupassen.
Sie gewinnen mehr Sicherheit in Ihrer eigenen Führungsarbeit.