Kommunikation ohne Worte
Stimmen von Anwendern

Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Trainings Kommunikation ohne Worte kommen zu Wort:

Nach zwei Trainingstagen in Kommunikation ohne Worte sehe ich nun das riesige Spektrum an nonverbaler Kommunikation und habe erkennen können, was man damit erreichen kann. Ich nehme vieles mit, was ich in der Praxis umsetzen werde. Und: das Thema wird spannend unterrichtet. Danke.
Sissy (Krankenschwester)

Super interessantes Thema, Lust auf mehr...!! Sympathisch und fachlich sehr kompetent dargestellt. Vielen Dank!

Der Kurs war sehr lehrreich und gelockert, mit vielen sehr guten Beispielen und übungen, die ich in der Praxis auch umsetzen kann.

Das Thema wird sehr anschaulich, praxisbezogen und sehr verständlich vermittelt. Mir hat sich einiges erklärt, was ich bisher in der Arbeit mit meinen Patienten nicht einordnen konnte. Und ich hatte bereits nach dem ersten Tag Aha-Erlebnisse in der Praxis.

Der Unterricht ist sehr anschaulich und informativ, es gibt viel interaktives Geschehen, die Dozentin ist sehr kompetent - es ist einfach ein mitreißender Unterricht. Vielen Dank.
Konni und Birgit

Danke für diesen wunderbaren Unterricht, der nicht nur aus Theorie, sondern aus vielen praktischen übungen bestand. Hut ab für Ihre wunderbare Arbeit.
Jana Ellmer

Genau hinsehen, intensiver Blickkontakt und damit der oftmals mit kleinen Möglichkeiten zeitsparendere Umgang mit Patienten, ohne das Gefühl versagt zu habe oder zu fliehen.
Sehr lebendiger Unterricht, der zum überdenken der eigenen Arbeitsweis anregt. DANKE.
Daniela Klahr (Ambulante Hauskrankenpflege)

Sehr faszinierend, absolut praxisbezogen. Jederzeit anwendbar und nicht nur beruflich.

Hilfreich für den Umgang mit "schwierigen Patienten".

Sehr interessant und inspirierend. Ich kann lernen, die Patienten wesentlich besser zu verstehen und zu erreichen. Du hast es sehr anschaulich und klar präsentiert, was die Umsetzung leichter macht.
Carolin (Altenpflegerin)

Teilnehmerinnen zum Abschluss des zweiten Moduls innerhalb der Palliative Care Weiterbildung am IWK Potsdam (06.09.2011)

Ich rede weniger, handle mehr und brauche dadurch insgesamt weniger Worte, um verstanden zu werden. Ich nutze bewusst meine gestische Kommunikation und werde dadurch schneller verstanden.

Ich achte auf eindeutige Körperorientierung in der Zuwendung und suche den Blickkontakt. Viele der Bewohner fühlen sich dadurch angesprochen und sind insgesamt deutlich zufriedener. Selbst Bewohner, die normalerweise nicht antworten, antworten jetzt.

Eine ältere, eigensinnige Dame, die auf Aufforderungen immer mit Ablehnung und Verweigerung reagierte, macht jetzt, wenn ich anstatt über Worte mit der einladenden Geste auf sie zugehe, eher mit. Sie hat dadurch die Möglichkeit bekommen, selbst zu entscheiden.

Teilnehmer zu Beginn des dritten Moduls an der Wannsee-Akademie (14.06.2011)

Insgesamt rede und bewege ich mich weniger gedankenlos. Ich arbeite an mit selbst und beobachte mich selbstkritisch. Meine Aufmerksamkeit hat sich verändert. Ich beachte mehr die Feinheiten. Meine Arbeitsabläufe gestalte ich bewusster. In meine Arbeit ist mehr Ruhe eingekehrt. Ich gebe mehr Zeit und strahle damit mehr Ruhe aus. Ich kann die Ruhe auch besser übermitteln. Die Bewohner zeigen mehr Freude, sie lächeln mich häufiger an. Sie reagieren auch viel gelassener.

Ich kann beim Bewohner mehr ablesen und besser auf dessen wechselnde Zustände und Emotionen der Bewohner eingehen.

Ich gehe mit dem Blickkontakt bewusster um, nehme mir die Zeit, diesen aufzubauen. Dadurch entsteht schnell eine Beziehung und die demenzkranken Bewohner, aber auch die Wachkoma-Patienten haben längere Aufmerksamkeitsphasen. Bei Bewohnern mit Tunnelblick finden wir uns gegenseitig schneller, auch zu sonst schwer erreichbaren Menschen kann Kontakt entstehen.

Mit Berührungen gehe ich bewusster um, berühre erst, wenn der Bewohner mich wahrgenommen hat.

Wenn ich Gesten nutze, um meinem Gegenüber zu zeigen, was ich meine, kann der Bewohner besser mitmachen. Viele Bewohner erwidern die einladende Geste.

Indem ich mich eindeutiger über meine Körperhaltung zu- und abwende, bin ich klarer dem Bewohner gegenüber und habe selbst mehr eigene innere Klarheit gefunden. Der Bewohner reagiert darauf mit mehr Ruhe und Vertrauen. Ich berücksichtige bei der Kontaktaufnahme die Körperhaltung des Bewohners, erkenne besser, wenn einem Bewohner etwas zu viel ist. Ich halte einen entsprechenden Abstand und bekomme insgesamt einen besseren Zugang.

Wir achten darauf, dass der Bewohner "sieht, was er spürt, was er hört". Es findet keine Dauerberieselung mehr statt. Das Essenanreichen ist harmonischer und ruhiger geworden. Bei den Mahlzeiten ist mehr Ruhe eingekehrt und die Bewohner essen besser, teilweise auch selbständig. Es herrscht eine entspannte Atmosphäre.

über die Atembegleitung komme ich mit den Bewohnern in Gleichklang, ihre Atmung wird dabei gleichmäßiger und ruhiger, sie entspannen sich. Ich wende dies bei Demenzkranken und Wachkoma-Patienten an.

Insgesamt haben sich mein Verständnis für die demenzkranken Bewohner und mein Einfühlen in sie verändert.
35 MitarbeiterInnen des Evangelischen Alten- und Pflegeheims "Marienhaus" in Feldberg
im Rückblick auf Module I und II (17. / 18.3.2011)

Spontane Rückmeldung einer Teilnehmerin per Email:
Durch Ihre Art der Fragestellung (in der Wannseeakademie) fühlte ich mich in meiner Person bestärkt und körperliche Symptome, die ich tatsächlich bis dahin immer mal wieder hatte, waren fortan weg.
Danke und liebe Grüße von
Anke Rosenau (1.3.2011)

In der Pflege sind wir oft bemüht, alles zu erklären. In Ihrem Seminar habe ich erfahren, dass gerade Menschen mit fortgeschrittener Demenz den Inhalten gar nicht mehr folgen können, sie dadurch eher noch verwirrt werden. Ich gebe ihnen nun durch meine Mimik und mit wenigen Worten zu verstehen, dass ich wahrnehme, wie es ihnen geht. Ich erlebe dann Menschen, die ruhiger werden und mehr Vertrauen haben.
I. Reschke (Krankenschwester Unfallchirurgie)
Rückblick auf das Modul I an der Wannsee-Akademie (10.12.2010)

Ich habe vorher nicht in diesem Maß auf die Signale der Bewohner geachtet. Jetzt kann ich die Signale aufnehmen und beantworten. Meine Wahrnehmung für die Reaktionen der Bewohner ist geschärft. Ich schaue den Bewohnern mehr ins Gesicht und kann ihre Emotionen besser erkennen. Ich beziehe jetzt auch meine nonverbalen Kommunikationsmöglichkeiten jetzt ein. Ich bin beispielsweise in meiner Körperhaltung eindeutiger. Vorher hatte ich mich hauptsächlich auf die verbale Ebene konzentriert. Bei den Bewohnern erlebe ich jetzt mehr Zufriedenheit und mehr positive Emotionen. Insgesamt haben sich die Pflegebeziehungen verbessert.
MitarbeiterInnen der Villa Grüntal in Rückblick auf Module I-III (6.7.2010)

Danke für die offene und warme Atmosphäre, die Du in die Supervision gebracht hast. Sie hat es vielen ermöglicht, von sich zu erzählen. In der Supervision war immer Struktur und ein roter Faden zu finden. Gleichzeitig warst Du in Deinen Methoden sehr flexibel. Das hat es spannend gemacht und uns viel Entwicklung ermöglicht.
Brigitte, Krankenschwester / Theologin

Es fanden in einer vertrauensvollen Atmosphäre gute Supervisionen statt, die geprägt waren von Offenheit, Neugier und Wertschätzung. Ich fand, dass Du sehr spontan und kreativ uns selbst auf einen Lösungsansatz gebracht hast.
Christoph Duncker, Krankenpfleger

Uns wurde Freiraum zur Selbstentwicklung gelassen. Herangehensweisen zur Problemfindung und -lösung wurden gut angewandt bzw. auch vermittelt.
Katja Schweritz, Krankenschwester

Ich danke Dir für die Zeit, wo Du uns als Supervisorin begleitet hast, für Deine Wärme, Deine Wahrnehmung, für Deine klaren Worte und Dein Vertrauen. Ich wünsche Dir alles Gute.
Katrin, Krankenschwester

Astrid schafft eine warmherzige, sehr offene Atmosphäre, in der man sich traut, die Dinge auszusprechen, die einem auf dem Herzen liegen.
Jennifer Pöhls, Krankenschwester

MitarbeiterInnen des Diakonie-Hospiz Lichtenberg(Berlin) nach fast dreijähriger Supervision, 21.04.2010
Spontane Rückmeldung eines Teilnehmers per Email:
Von Deiner so bildlichen und gefühlvollen, sowie gleichzeitig fachlich-informativen Art das Thema Kommunikation zu behandeln war ich sehr beeindruckt und erfreut! So macht das Thema richtig Spaß und Lust auf mehr Beschäftigung damit. Ich wünsche Dir noch viel Spaß bei Deiner tollen Arbeit und Deinem Buch.
Martin Hackländer
PalliativCare Grundkurs Charite (19.2.2010)
Ich habe aus dem Training zu Kommunikation ohne Worte mitgenommen, je mehr Zeit ich gebe, wirklich aufmerksame Zeit, umso mehr Zeit gewinne ich. Und ich habe bewusster erkannt, dass ich die Stimmungslage meines Gegenüber beeinflussen und verändern kann.
Franziska (exam. Altenpflegerin)

Das Training ist spannend und praxisnah, es macht das Alltägliche bewusst, neue Aspekte können in die Arbeit eingebaut werden. Ich werde wacher für die Gefühle und Empfindungen der mir Anvertrauten.
Cornelia Willing (Leiterin Demenzberatungsstelle)

Die Veranstaltung hat mir kommunikative Abläufe bewusster gemacht und erleichtert im beruflichen Alltag den Aufbau von vertrauensvollen Beziehungen.

Nach dem Training habe ich mich und meine Reaktionen bewusster wahrgenommen. Auch meine Kollegen habe ich intensiver angeschaut. Auf meine Bewohner konnte ich mich besser nonverbal einlassen. Bei bettlägerigen Bewohnern "labere" ich nicht mehr rum, sondern lasse mich auf ihre Wahrnehmung und ihren Augenkontakt besser ein. Ich halte langen Blickkontakt selbst aus und lasse den Bewohner über die Intensität entscheiden. Ich traue mich, bei und mit den Bewohnern das Gelernte auszuprobieren. Vielen Dank dafür.
Hanna Weisner, Ergotherapeutin

Für den Umgang mit demenzielle Erkrankten habe ich gute Anregungen erhalten: Ich stelle Blick- und Körperkontakt her, spreche von vorne an, beachte meine Körpersprache, indem ich mich voll zuwende im Gespräch, meine Gestik einsetze und den Stimmklang beachte.
Rückblick von Teilnehmerinnen auf das erste Modul, 1. 9. 2009 an der Wannsee-Akademie
Kommunikationstraining mit Astrid holt einen immer dort ab wo man / frau steht: mitten im Leben ...
Im Dienst, im Umgang mit Patienten - aber auch mein persönlicher privater Sprachgebrauch, mein Konfliktlösungsverhalten, Hinhören was mein Gegenüber sagt, wird durch das Einüben verschiedenster Techniken geprägt und verändert.
Danke dafür und den so vertrauensvollen Umgang in den Fortbildungsvormittagen.
Karola Jäger

Drei Jahre gemeinsames Arbeiten zum Thema Kommunikation hat Spuren hinterlassen. Ich bin angeregt, in die Praxis Erfahrenes einzubauen und erlebe es als Bereicherung. Für unsere Teamarbeit macht es mir Mut, daran weiter zu arbeiten.
Gerlinde Scholdei, Krankenschwester

Die Fortbildung bei Astrid Steinmetz ist sehr praxisbezogen. Es gibt keine Minute Langeweile, weil sie völlig präsent ist und mit fröhlicher Leichtigkeit durch das Programm führt. Ein roter Faden ist vorhanden: sie führt gezielt zum Thema, bringt Nebengedanken zu Ende und zurück zum Hauptthema, ohne die Teilnehmer abzuwürgen. Kleine prägnante übungen verfestigen die Theorie. Als Teilnehmer fühlt man sich wertgeschätzt.
Johannes Schlachter, Pflegedienstleiter

Die Fortbildung war sehr praxisorientiert. Teilweise hat sie Supervisionscharakter gehabt, da viele unterschiedliche Sichtweisen deutlich wurden und sie zu mehr Akzeptanz im Team untereinander führte.
Karen Marsollier, stellv. Pflegedienstleiterin

Danke für die weite Sicht der Kommunikation.
Danke für die Kommunikation ohne Worte, weil sie oft stärker ist als die verbale Kommunikation.
Danke für die Kommunikation ohne Worte, weil sie mich aus zuvor unlösbaren Situationen "gerettet" hat.
Marcel Burkhardt, Krankenpfleger

Im Seminar und in der Zusammenarbeit am Klienten er-frischend und er-leichternd. Danke.
Tilo, Krankenpfleger

Ich danke Dir für die Fortbildung. Du hast mir neue Wege gezeigt, neue Ideen vermittelt und die Möglichkeit gegeben, Dinge zu überdenken. Damit schaffst Du neue Impulse und Anregungen. Ich kann mich in meiner Kommunikation besser weiterentwickeln.
Ich schätze sehr, dass die Fortbildung gut strukturiert dargestellt wird, die Theorie mit der Praxis verbunden (angepasst an die individuelle Situation) und in Freundlichkeit vermittelt wird.
Ruth Pinggera, Altenpflegerin

Danke für eröffnete Horizonte. Kommunikation mit und ohne Worte, immer mit Inhalt, immer miteinander und füreinander und jederzeit...
Es gibt gut umsetzbare Tipps für eine bessere Kommunikation. Es ist sehr kurzweilig und sehr informativ. Die Fortbildung hat einen guten Theorie-Praxis-Transfer und ist teamgeiststeigernd.
Astrid Steinmetz --> für mich die beste Kommunikationstrainerin; Schade, dass sie aufhört uns zu trainieren; Sie wird uns fehlen.
Margit Zschäpe

MitarbeiterInnen des Ricam Hospiz Berlin nach fast dreijähriger Fortbildungsreihe zu Kommunikation mit und ohne Worte, 12.08.2009
Das Training war sehr lehrreich, ich nehme viel mit für die Arbeit mit behinderten Menschen. Besondes wichtig fand ich die praktische Anwendbarkeit. In die Praxis nehme ich die verschiedenen Möglichkeiten der Kontaktaufnahme mit. Frau Steinmetz hat die Fachkenntnisse sehr anschaulich und verständlich erlebbar gemacht. Sie vermittelt das Thema lebhaft und sehr gut.
Mitarbeiter der Behindertenhilfe am 23.-24. April 2009 im Institut für Bildung und Entwicklung Potsdam
Von dem lebendigen Vortrag und der klaren Ausdrucksweise der Referentin fühlte ich mich sehr angeregt. Es gab viele praktische Beispiele und es war gut strukturiert und anschaulich. Der Inhalt des Vortrags wurde von der Referentin so widergespiegelt, dass man gar keine Aufzeichnungen brauchte. Sie ist kompetent und inspirierend und ... eine sehr nette Person.
Teilnehmerinnen des Vorbereitungskurses für ehrenamtliche Mitarbeit im Elisabeth-Hospiz Berlin (23.06.2008)
kleines - danke - schön
in der Fachstelle in Karlsruhe arbeiten wir gut,
doch manches Mal verlässt auch uns der Mut
wenn Worte im Gespräch uns fehlen,
nagt das sehr an unseren Seelen
es stimmt uns gar nicht heiter,
die Frage - wie kommen wir jetzt weiter
geht an Herrn K., als unseren Chef und Leiter.
Herr K. überlegt (gemeinsam mit uns) so hin und her,
was denn wohl das Beste wär?
er schickt dann eine mail nach Potsdam bei Berlin,
denn selber kommt er so schlecht hin.
es wird verhandelt und geschrieben
und wie folgt verblieben:
Frau Steinmetz kommt zu uns ins Badner Land,
wir geben es an alle MitarbeiterInnen bekannt.

Frau Steinmetz kommt - so fein und smart,
jedoch die Arbeit - sie ist gehaltvoll und hart
wir lernen viel und erfahren selber dabei
mit oder ohne Worte - ist's nicht einerlei?
wir üben, im Spiel erleben wir zunehmend mehr:
es geht auch ohne Worte - bitte sehr

es geht uns allen in und mit der Arbeit wieder gut,
denn wir sind besser gerüstet und haben neuen Mut.

Fachstelle für demenzkranke Menschen und deren Angehörige (Karlsruhe)
Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen der Betreuungsgruppen nach der Teilnahme am Kurs "Kommunikation ohne Worte" am 31.10.2008
Ich bin ruhiger geworden, spiele mehr mit der Zeit, da ich sie mehr nutze. Ich lasse mich mehr auf mein Gegenüber ein, im Gegensatz dazu bin ich vorher immer nur aktiv gewesen. Eine besondere Erfahrung habe ich mit einer jungen Patientin mit katatoner Schizophrenie gemacht. Wenn diese während der Therapie in einen katatonen Zustand verfiel, habe ich sie bisher nicht daraus lösen können. Auf das bewusste Verwenden der einladenden Gestik hin hat sie meine Hände ergriffen und konnte sich aus der Erstarrung befreien.
Kunsttherapeutin (Juli 2008)
Ich arbeite mit Menschen im Wachkoma und habe mehr Mut bekommen, meinen Aktionismus zu reduzieren, mehr Ruhe zu vermitteln und mich auf die Feinheiten wie den Atemrhythmus oder die Berührung zu konzentrieren. Bei meinem Gegenüber stelle ich fest, dass dieser aufmerksamer wird.
Musiktherapeutin (Juli 2008)
"Kommunikation findet immer statt" wurde ein Leitsatz bei meiner Arbeit! Meine Wahrnehmung ist feiner und wacher geworden. Im Umgang mit Wachkomapatienten achte ich besonders auf die Reizkoordination. Bei einem Patienten habe ich erlebt, dass er auf diese Art und Weise meine Bewegungen nachvollziehen und sogar umsetzen konnte.
Ergotherapeutin (Juli 2008)
Meine Frau befindet sich seit einem Schlaganfall im Wachkoma, sie wird von mir zu Hause gepflegt. Nach dem Grundkurs konnte ich das eingeschränkte Sichtfeld meiner Frau genau bestimmen, und so besser mit ihr in Kontakt treten. Durch den Tonfall in meiner Stimme schaffe ich es nun, meine Frau Abends schnell in den Schlaf zu bringen. Durch die Regel: "erst sehen, dann sprechen, dann berühren" kann ich speziell am Morgen bei der ersten Begegnung meine Frau schnell für mich gewinnen. Wenn wir gemeinsam Autofahren, wird nicht mehr ständig Musik gehört und gesprochen. Stattdessen hören wir 10 min. gemeinsam Musik, und anschließend erzähle ich etwas. So vermeide ich Überforderung. Der Kontakt durch gezielten Augenkontakt klappt gut und ist zum Teil sehr intensiv geworden. Nur Schweigen und tief in die Augen sehen reicht.
Frank Hinze, Pflegender Angehöriger (Juni 2008)
Die Patientin Frau S. war seit drei Jahren bettlägerig und sprachlos. Nach der Fortbildung habe ich festgestellt, dass Frau S. auf Gestik und Mimik reagierte. Daraufhin habe ich gemeinsam mit der Pflegedienstleitung die Pflegeplanung geändert. Seit drei Monaten spricht die Patientin nun wieder.
Teilnehmerin nach dem Grundkurs (Juni 2008)
Teilnehmer berichten über Veränderungen in ihrem Verhalten, ihrer Einstellung und Wahrnehmung nach dem zweiten Trainingstag in Kommunikation ohne Worte:

Ich nehme die Bedürfnisse der Patienten besser wahr. Weil meine Wahrnehmung geschärft ist, kann ich Patienten leichter helfen, ihre Spannungen abzubauen. Auch mir selbst gegenüber bin ich aufmerksamer, überprüfe mein Handeln häufiger. Die Kommunikation ist für beide Seiten leichter geworden, denn auch mein Gegenüber spürt, dass ich mich mehr auf ihn einlasse.

Früher habe ich die Patienten viel und schnell berührt, jetzt lasse ich dem anderen mehr Zeit und achte auf ihn und seine Signale, so kann er Vertrauen zu mir entwickeln. Außerdem nutze ich jetzt den Blickkontakt bewusster, um Nähe aufzubauen.

Ich erlebe oft, dass Patienten mich anfassen und meine Grenzen überschreiten. Das hat mich in meinem Beruf sehr unzufrieden gemacht, und ich habe mir die Frage gestellt, ob ich dort weiterarbeiten will. Jetzt beobachte ich Nähe und Distanz mehr und bin dabei herauszufinden, welches Maß an Nähe ich selber geben kann, mit dem ein entspanntes Verhältnis zum Patienten möglich ist.

Wenn ein Patient einmal ein Bedürfnis geäußert hat, habe ich früher versucht, mich immer an diesem zu orientieren. Jetzt schaue ich genauer hin und merke, wie die Vorlieben sich mit dem Krankheitsverlauf verändern können. Bei einem Patienten, der sonst immer seine Ruhe haben und alleine sein wollte, habe ich jetzt mitbekommen, dass er auf einmal die Anwesenheit von jemandem brauchte, um zur Ruhe zu kommen, und ich konnte sie ihm geben.

Einer Patientin, die immer sehr zurückgezogen war, bin ich bewusst mit offener Körperhaltung und einladend ausgestreckten Händen begegnet. Das konnte sie annehmen und mich an meinen Fingerspitzen anfassen. So konnte sie auch selbst entscheiden, wie viel Berührung sie wollte, und empfand den Körperkontakt dann als angenehm.

Ich bin in der Kontaktaufnahme mit den Patienten bewusster geworden: Ich achte darauf, sie nicht von hinten anzusprechen, baue den Kontakt langsam auf, verdeutliche zusätzlich zur Sprache etwas über meine Gestik und Mimik und ich vermeide Reizüberflutung, indem ich nicht mehr mehrere Dinge auf einmal tue.
Mitarbeiter des Theodorus-Hospiz Mitte und Marzahn (Palliative Care) (22.05.2008)

Ich war im September Praktikantin in der Wannsee- Akademie und habe an deinen Kursen teilgenommen. Ich arbeitete neben dem Studium als Leasingkraft in verschiedenen Bereichen (Klinik, Pflegeheim, Wachkomastation, Psychiatrie) und habe versucht, dein Konzept im Rahmen meiner Möglichkeiten anzuwenden.

Es war unglaublich. Als sehr schwierig und sehr aggressiv bezeichnete Menschen sowie Patienten mit Panikattacken und Menschen mit Fluchtendenzen verhielten sich freundlich, z.T. sogar fröhlich und sehr kooperativ, solange ich versucht habe, sie zu erreichen und mich nicht ablenken zu lassen.

Sie zeigten prompte und deutliche Reaktion auf meine gelungenen oder missglückten Versuche, so dass ich mein Verhalten notfalls gleich korrigieren musste. Es waren alles mir unbekannte Menschen.

Schön daran war nicht nur das Ergebnis für den Pflegeabhängigen, sondern auch für mich ist es sehr erholsam, so zu arbeiten, auch, weil ich innerlich ein paar Gänge herunterschalten muss. Und: Unterm Strich brauche ich nicht mehr Zeit.

Die Reaktionen der Kolleginnen: Patient X hat ja heute mal einen guten Tag, mit dir kann er wohl, vorhin hat er noch eine Schwester schlagen wollen, der ist ja wie ausgewechselt ... Nö. Nur der konsequente Versuch, nach deinem Konzept Wertschätzung umzusetzen.

Für mich waren deine Seminare eine Möglichkeit, meine Haltung und z.T. meine Betriebsblindheit zu überdenken und meine Arbeitsweise bewusst und gezielt zu verbessern. Vielen Dank.
Ekati Suchanek, cand. Dipl-Pflegepädagogin (November 2007)

Ich bin Altenpflegerin und arbeite in einer Wohngemeinschaft für demenziell erkrankte Menschen. An dem Modul Kommunikation ohne Worte nahm ich im Rahmen einer Zusatzqualifikation "Palliative Care" teil.

Mein Schlüsselerlebnis war der einfache (!) Hinweis, auch "negative" Stimmungen zu spiegeln. Zuvor hatte ich immer versucht, solche Tendenzen (Aggressivität, Traurigkeit, etc) durch beschwichtigen, besänftigen, ablenken zu verhindern - damit sich der Patient in diesen von mir als negativ bewerteten Zuständen nicht "schlecht fühlen" müsse.

Wie gross war meine überraschung, als ich die Reaktion meiner Bezugspflege Fr.v.Z. erlebte, deren "aggressive" Verstimmung ich spiegelte: nach einigen Minuten gemeinsamen Ausdrucks von Verdruss und Ärger (Fr.v.Z. durch Mimik, Körperspannung und mit knurrenden Geräuschen, die ich zusätzlich artikulierte) hielt sie plötzlich inne, um dann unvermittelt in befreites Lachen auszubrechen . Verblüfft stimmte ich mit ein: Fr.v.Z. war sichtbar und spürbar entspannt !

Seither praktiziere ich das Spiegeln mit grossem Erfolg; die Erfahrung, dass sich die Patienten durch das Zulassen ihres jeweiligen Gemütszustandes verstanden und angenommen fühlen, bestätigt mich in meiner täglichen Arbeit.

Andrea Fay (Oktober 2007)

Eine Teilnehmerin berichtet davon, wie sie durch den gezielten Einsatz von Kommunikation ohne Worte eine unruhige Bewohnerin mehr zur Entspanntheit gebracht hat.

Eine demenzkranke Bewohnerin auf unserem Wohnbereich ist oft unruhig, möchte aufstehen und irgendwo hingehen. Wenn man mit ihr redet, versteht sie das Gesagte nicht. So bin ich dann nach dem ersten Trainingstag, als sie wieder so unruhig war, ein Stück im Halbkreis mitgegangen, anstatt sie, wie sonst sofort zum nächsten Platz zu bringen. Und während ich sie so begleitet habe, habe ich auf die anderen gezeigt, welche schon saßen, und sie dann allmählich zu einem Stuhl geführt. Sonst ist sie immer sofort wieder aufgestanden, ist weitergegangen und hat gerufen, mittlerweile hat sie sich daran gewöhnt, dass ich sie begleite und dann zu ihrem Platz bringe, und sie findet dadurch auch mehr zur Ruhe.
Teilnehmerin in Genthin, Sachsen Anhalt (14.11.2006)

Von Teilnehmerinnen, die auf Dementenwohnbereichen tätig sind, wurden verschiedene Veränderungen berichtet, die sie nach dem ersten Trainingstag in Kommunikation ohne Worte an sich und den Bewohnern beobachtet haben:

  • Ich spreche Bewohner möglichst mit Blickkontakt an
  • Ich berühre sie nicht mehr im Vorbeigehen
  • Ich spreche Bewohner ruhiger und gezielter an
  • Wenn möglich, begegne ich einem Bewohner in seiner Bewegung und gehe mit dieser mit.

Die Bewohner verstehen mich viel besser.
Wir haben eine gemeinsame Ebene.

  • Ich beobachte den Bewohner intensiver, um ihn besser verstehen zu können, dadurch auch besser mit der Situation umgehen zu können und gezielter auf den Bewohner eingehen zu können.

Die Aufforderungen werden besser verstanden

  • Ich habe begonnen, verschiedene Kommunikationsebenen zu kombinieren, so spreche mit dem Bewohner und zeige etwas gleichzeitig mit einer eigenen Geste oder mit meiner Körperhaltung.
  • Ich schalte äußere Störfaktoren mehr aus, z.B. das Radio beim Essen.
  • Ich merke, wenn ich auf den Bewohner deutlich und langsam eingehe, dass dieser dann auch eher mit mir mitkommt.

  • Ich habe versucht, die Bewohner nicht von der Seite, sondern von vorne und mit Blickkontakt anzusprechen.

So habe ich viel eher eine Antwort auf eine Frage erhalten oder zumindest eine Reaktion, indem die Bewohner mich ebenfalls angeschaut und etwas erwidert haben, wenn auch nicht immer passend zur Frage, es entsteht aber eine gemeinsame Ebene.

Teilnehmerinnen in Genthin, Sachsen Anhalt (14.11.2006)

Die Bewohnerin Frau S. ist demenzkrank. Sie redet nicht mehr und äußert sich nur noch durch Weinen, dabei läuft sie den ganzen Tag umher. Ihre Körperhaltung ist durchgängig sehr angespannt, unabhängig davon, ob sie sitzt oder im Bett liegt. Wenn sie angesprochen oder berührt wird, beginnt sie regelmäßig zu weinen, ihre Augen rollen dann hin und her und ihre Atmung ist schnell und hechelnd.
In einer solchen Situation begleite ich nun die Bewohnerin bei ihrem schnellen Herumwandern im Flur und passe mich dabei genau ihrem Gang an. Nach einer Weile beginne ich meinen eigenen Gang zu verlangsamen, und die Bewohnerin geht darauf ein und hört auch auf zu hecheln. Ich führe Frau S. nun in ihr Zimmer und begleite sie zu Bett. Dabei rede ich langsam und mit ruhiger Stimme und erkläre jeden Schritt, den sie macht. Als Frau S. dann im Bett liegt, schaut sie mir direkt in die Augen. Ich passe meine eigene Atmung vom Tempo an ihre an, ihr Körper entspannt sich und sie atmet langsamer. Während ich die Hand von Frau S. streichle und dies mit einem leisen Summen begleite, schläft sie ein.
Altenpflegerin in einem Altenheim

  • Ich habe bewusster beobachtet - den Bewohner und mich selber.
  • Ich gehe bewusster mit dem Bewohner um und achte darauf, welche Wahrnehmungsquelle vorhanden ist.
  • Ich nutze nonverbale Kommunikation intensiver.
  • Ich setze Körpersprache mehr ein, z.B. dadurch dass ich eine Handlungsaufforderung mit einer Geste verbinde, und ich stelle fest, dass die Bewohner viel leichter darauf reagieren und mitmachen.
  • Ich habe begonnen, den Blickkontakt zu halten, die Musik auszustellen, wenn ich mit dem Bewohner rede, bei der Pflege nicht mit der Kollegin über Privates zu sprechen, keinen Bewohner von hinten anzusprechen, und einen ruhigen und leisen Stimmklang zu verwenden.
  • Manches geht leichter von der Hand und auch ruhiger.
  • Ich gehe jetzt überlegter an die Dinge heran, denke mehr nach, was ich tue und wie ich handle.
  • Ich erlebe den Umgang mit den Bewohnern intensiver.
  • Ich bin erstaunt, wie die Bewohner auf einmal reagieren und wie man doch noch kommunizieren kann.
  • Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es möglich ist, jemanden zu erreichen, wenn man sich auf seine Ebene begibt.
  • Ich merke, dass die Bewohner bei ruhiger Stimmlage besser und ausgeglichener reagieren.
  • Ich bin auf die Laute einer Bewohnerin eingegangen, diese wurde dann ruhiger und wurde still.
  • Ich habe bewusst nicht von anderen Dingen geredet, sondern nur von dem, was gerade passiert, und der Bewohner war viel entspannter dabei.

Erfahrungen von Mitarbeiterinnen eines Pflegeheimes mit Demenzkranken nach dem ersten Trainingstag

Liebe Astrid, ich war am 21.2.2006 bei Ihnen in der Schulung und habe heute am 22.2 auf der Arbeit, wie versprochen, das gestern Erlernte ausprobiert. Und was soll ich sagen, es funktioniert! Ich wollte mich noch einmal bedanken bei Ihnen. Zwar finde ich 8 Stunden noch viel zu wenig, aber dennoch hat es mir soviel weitergeholfen. Bisher dachte ich immer, ich sei bereits perfekt in meinem Tun, aber ich habe mich getäuscht, das Thema hat mich so viel mehr sensibilisiert. Ich werde versuchen, das Erlernte noch mehr in die Tat umzusetzen und Kollegen zu motivieren, es auch zu praktizieren. Ich finde es so toll, dass es so prima Dozenten wie Sie gibt. Vielleicht kann ich meine Pflegedienstleitung davon überzeugen, dass bei uns eine Inhouse-Schulung von Ihnen gegeben wird. Viele liebe Grüße
Spontane Reaktion einer Pflegekraft per Email

Nach der Teilnahme an den Kursen hat sich meine Sichtweise auf das Verhalten der Bewohner verändert. Ich versuche, ohne Wertung zu beobachten. Ich möchte im Anschluss am liebsten sofort zu meinem Wohnbereich, in dem ich tätig bin, zurückkehren, um meine neue Motivation meinen Kollegen zu vermitteln. Die Kurse sind klar, verständlich und nachvollziehbar gestaltet. Ich kann die Teilnahme an den Kursen jeder Pflegekraft, die mit dementen Menschen arbeitet, nur empfehlen.
D. Petersen-Busse
Altenpflegerin / Wohnbereichsleitung

Eine demenzkranke Bewohnerin führte am Tisch immer wieder Wischbewegungen mit der Hand oder einem kleinen Ball durch, so wie sie es ständig tat. Als ich, angeregt durch den Kurs, diesmal kurzzeitig ihre Bewegungen mitvollzogen habe, wurde sie auf mich aufmerksam und wir führten das Wischen im Takt gemeinsam aus. Dabei lächelte sie mich an. Dies war vorher noch nie geschehen. Seitdem schaut die Bewohnerin häufiger aufmerksam im Raum herum, anstatt isoliert Wischbewegungen zu machen.
Eine Altenpflegerin

Herr N. lief letztens in starker Erregung auf dem Flur herum. Er ist demenzkrank und kann nicht mehr sprechen. Aber er machte lautstarke Äußerungen mit seiner Stimme. Über Blickkontakt und starken Händedruck konnte ich seine Stimmung aufnehmen und Kontakt zu ihm herstellen. Ich habe ihn ebenfalls in seiner Lautstärke angesprochen. Indem ich diese und den Händedruck dann sanfter werden ließ, entspannte sich auch Herr N. Mit der Anwendung der nonverbalen Kommunikation konnte ich ihn binnen einer Minute beruhigen, und Herr N. lief lächelnd und entspannt weiter.
Eine Altenpflegerin auf einer Dementenstation

Auf unserem Langzeitpflegebereich für apallische Bewohner haben wir mit der "Kommunikationsliste" aus dem Kurs alle Bewohner in Fallbesprechungen analysiert. Dabei sagte jeder Mitarbeiter, welche Reaktionen er bei welcher Tätigkeit beobachtet hatte (z.B. Atmung, Körperspannung, Schwitzen). Mit Erstaunen wurde festgestellt, wie viele und verschiedene Reaktionen diese Bewohner dennoch haben. Anhand dieser Analysen wurde für jeden Bewohner ein individueller Ablauf der pflegerischen Tätigkeit und der Tagesstruktur erarbeitet. Seitdem wirken die Bewohner wesentlich entspannter.
Leiterin eines Apallikerwohnbereiches

 
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